Neuerscheinung
Dr. Gisela Prym-v.Becherer
Das Weltbild
der Shakespearezeit,
mit besonderer Berücksichtigung von Shakespeares
"Hamlet"
Hier wird das Weltbild der Shakespearezeit sowohl nach
seinem metaphysischen Hintergrund als auch nach seiner
tatsächlichen physischen Gestalt dargestellt. Beide
Seiten sind auf engste miteinander verwoben, Ausdruck
einer einheitlichen Weltauffassung überhaupt. Es
wurden nicht nur die zeitgenössischen theologischen,
philosophischen und naturwissenschaftlichen Schriften
herangezogen, sondern auch frühere mittelalterliche
und antike Quellen. Es ist charakteristisch für die
ganze Shakespearezeit, dass sie in starkem Maß
fähig ist, die verschiedensten Tendenzen zu
vereinigen, indem sie sie zu einem großen Bau des
Kosmos zusammenordnet. Darin sind Erkenntnisse enthalten,
die von überzeitlichem Wert sind.
Inbegriff der Schöpfung ist der Mensch. Er
verbindet in sich die natürliche mit der geistigen
Welt, das Irdische mit dem Himmlischen. Er ist die
Vollendung aller Geschöpfe; ihm wurde die besondere
göttliche Gabe des Geistes zuteil. Der Mensch ist
ein Ebenbild Gottes.
Inhalt:
I. Zum Begriff des Makrokosmos:
Grundprinzipien
A. Die Einheit, die Teilhabe, die dreifaltige Struktur
der Welt:
1. Die Einheit des Seins
2. Die Einheit des Lebens
3. Die Einheit der Liebe
B. Die Offenbarung der Einheit in Aufbau und Gestalt
der Welt
1. Die Ordnung
2. Die Schönheit
3. Die Harmonie
C. Das Symbol der Einheit
II. Das Weltbild der Shakespearezeit
A. Makrokosmos
B. Mikrokosmos
III. Interpretationen aus Shakespeares
"Hamlet"
ISBN
978-3-7964-0229-6
kartoniert
Dissertation von
1946, Philipps-Universität Marburg, 2. Auflage
1998
Satz: Raimund
Fischer, München
140
Seiten
EUR
27,--
CHF
46,50
